Ich entwickle Projekte, kulturelle Formate und Netzwerke an der Schnittstelle von politischer Bildung, Kultur und gesellschaftlicher Transformation.

RÄUME FÜR DIALOG.
RÄUME FÜR VERÄNDERUNG.
RÄUME FÜR SOLIDARITÄT.

Mei­ne Arbeit ver­bin­det Men­schen, Per­spek­ti­ven und Gene­ra­tio­nen – getra­gen von radi­ka­ler Herz­lich­keit, Empa­thie und der Über­zeu­gung, dass Ver­än­de­rung dort beginnt, wo wir gemein­sam neue Mög­lich­kei­ten den­ken.

Mei­ne Arbeit schafft Räu­me für Ver­stän­di­gung, Begeg­nung und gemein­sa­mes Han­deln – zwi­schen Gene­ra­tio­nen, Per­spek­ti­ven und Com­mu­ni­ties. Ich glau­be an die Kraft von Visio­nen, Res­sour­cen und Bünd­nis­sen.

Biografie & Haltung

Ich arbei­te an der Schnitt­stel­le von femi­nis­ti­scher Poli­tik, poli­ti­scher Bil­dungs-/ Kul­tur­ar­beit und gesell­schaft­li­cher Trans­for­ma­ti­on. Mein Fokus liegt dar­auf, Räu­me zu schaf­fen, in denen Dia­log, Soli­da­ri­tät und kol­lek­ti­ve Hand­lungs­fä­hig­keit ent­ste­hen kön­nen.

Mei­ne Arbeit ist getra­gen von einem inter­sek­tio­na­len Femi­nis­mus, der gesell­schaft­li­che Ver­än­de­rung als kol­lek­ti­ven Pro­zess ver­steht. Ich lebe und den­ke im Kol­lek­tiv – poli­tisch, orga­ni­sa­to­risch und per­sön­lich.

Ein zen­tra­ler Teil mei­ner Arbeit besteht dar­in, Räu­me der Ver­stän­di­gung zu schaf­fen: Orte, an denen unter­schied­li­che Erfah­run­gen zusam­men­kom­men, Kon­flik­te ver­han­del­bar wer­den und soli­da­ri­sche Per­spek­ti­ven ent­ste­hen kön­nen. Dabei set­ze ich bewusst auf Res­sour­cen, Visio­nen und Bünd­nis­se.

Neben mei­ner insti­tu­tio­nel­len Arbeit habe ich auch zivil­ge­sell­schaft­li­che Struk­tu­ren auf­ge­baut. Dazu gehört das queer_feministische Bil­dungs­haus lila_bunt, das ich gemein­sam mit einem ehren­amt­li­chen Kol­lek­tiv auf­ge­baut, trans­for­miert und pro­fes­sio­na­li­siert habe. Als Teil die­ses Kol­lek­tivs arbei­te ich dar­an, lang­fris­ti­ge Räu­me für femi­nis­ti­sche Bil­dung, Begeg­nung und soli­da­ri­sche Pra­xis zu schaf­fen.

Mei­ne Hal­tung ist geprägt von radi­ka­ler Herz­lich­keit, Empa­thie und Hoff­nung – sowie von der Über­zeu­gung, dass gesell­schaft­li­che Ver­än­de­rung aus Bezie­hun­gen, Ver­trau­en und gene­ra­tio­nen­über­grei­fen­der Zusam­men­ar­beit ent­steht.

Projekte

In mei­ner Arbeit ent­wick­le und rea­li­sie­re kul­tu­rel­le, poli­ti­sche und par­ti­zi­pa­ti­ve Pro­jek­te, die gesell­schaft­li­che Debat­ten sicht­bar machen und neue Per­spek­ti­ven eröff­nen.

Über vie­le Jah­re war ich als Refe­ren­tin für Mädchen*politik und Kul­tur im Frau­en­re­fe­rat der Stadt Frank­furt tätig. Dort ent­wi­ckel­te ich Stra­te­gien zum Abbau von Dis­kri­mi­nie­run­gen und setz­te mich für die struk­tu­rel­le Ver­bes­se­rung der Lebens­rea­li­tä­ten von Mäd­chen*, jun­gen Frau­en* und FLINTA*-Personen ein. Ein beson­de­rer Schwer­punkt mei­ner Arbeit lag auf der Stär­kung von Betei­li­gung und Empower­ment. Ich habe die mäd­chen­po­li­ti­schen Struk­tu­ren in Frank­furt maß­geb­lich mit­ge­stal­tet und For­ma­te eta­bliert.

Sehr wich­tig war mir die Umset­zung inter­sek­tio­na­ler Kon­zep­te und die Ent­wick­lung inklu­si­ver Ver­an­stal­tungs­for­ma­te. Dabei griff ich stets aktu­el­le und sen­si­ble The­men auf und ent­wi­ckel­te gene­ra­tio­nen- und ziel­grup­pen­ge­rech­te Anspra­che­kon­zep­te.

Auch der Inter­na­tio­na­le Mäd­chen­tag in Frank­furt wur­de durch mei­ne Arbeit eta­bliert und zu einer fes­ten jugend­po­li­ti­schen Platt­form aus­ge­baut.

Im Bereich Kul­tur habe ich zahl­rei­che Pro­jek­te kura­tiert und umge­setzt – dar­un­ter Aus­stel­lun­gen, Kam­pa­gnen und inter­na­tio­na­le Aus­tausch­for­ma­te.

Dar­über hin­aus kon­zi­pie­re und beglei­te ich Ver­an­stal­tun­gen, Kam­pa­gnen und Bil­dungs­for­ma­te, ent­wick­le Publi­ka­tio­nen und ver­bin­de kul­tu­rel­le Arbeit mit poli­ti­scher Pra­xis.

Ausgewählte Projekte

Zwi­schen­räu­me — Ein viel­stim­mer Pod­cast
des Frau­en­re­fe­ra­tes

In ins­ge­samt sie­ben Fol­gen spricht Mode­ra­to­rin Aye­sha Khan im Video-Pod­cast mit Frank­fur­ter Feminist:innen.

> Anhö­ren und Anse­hen auf Spo­ti­fy | Vimeo

This is what a femi­nist looks
like – in Frank­furt

Buch- und Kam­pa­gnen­pro­jekt zur Sicht­bar­ma­chung femi­nis­ti­scher Per­spek­ti­ven

Revolutionär:innen – Revo­lu­tio­nä­re Frau­en und ihr Bei­trag zur Demo­kra­tie­ge­schich­te
Aus­stel­lung im Kai­ser­saal Frank­furt mit Bil­dungs- und Ver­an­stal­tungs­pro­gramm

Femi­nis­ti­sche Gene­ra­tio­nen­dia­lo­ge

Inter­na­tio­na­le Kul­tur­pro­jek­te
unter ande­rem in Koope­ra­ti­on mit
der Part­ner­stadt Tel Aviv

Publikationen (Auswahl)

Kager­bau­er, L. (2008).
Hier sind wir! Jun­ge femi­nis­ti­sche Sozi­al­päd­ago­gin­nen und ihre Auf­for­de­rung zu einem Dia­log der Gene­ra­tio­nen.
Büch­ner-Ver­lag.

Klin­ger, S., & Kager­bau­er, L. (2013).
(De-)Thematisierungen und neo­li­be­ra­le Ver­de­ckun­gen am Bei­spiel femi­nis­ti­scher Mädchen_arbeit – ein Zwi­schen­ruf.
GENDER – Zeit­schrift für Geschlecht, Kul­tur und Gesell­schaft, 5(2), 129–138.

Kager­bau­er, L. (2014).
Ver­stän­di­gung als Poli­ti­kum! Anfor­de­run­gen und Her­aus­for­de­run­gen an einen Dia­log der Gene­ra­tio­nen in der femi­nis­ti­schen Mädchen_arbeit.
In: E. Kauf­fen­stein & B. Voll­mer-Schu­bert (Hrsg.), Mäd­chen­ar­beit im Wan­del: Bleibt alles anders? (S. 54–69). Beltz Juven­ta.

Kager­bau­er, L., & Lor­mes, N. (2014).
Rele­vanz­en inter­sek­tio­na­ler, femi­nis­ti­scher kon­flikt­ori­en­tier­ter Mäd­chen­ar­beit und Mäd­chen­po­li­tik: Span­nungs­fel­der, Anschluss­stel­len und Ver­de­ckun­gen inter­sek­tio­na­ler Dif­fe­renz­ka­te­go­rien im Kon­text neo­li­be­ra­ler Dis­kurs­stra­te­gien.
In: N. von Lang­sdorff (Hrsg.), Inter­sek­tio­na­li­tät und Jugend­hil­fe (S. 184–211). Bud­rich Uni­Press.

Kager­bau­er, L., & Berg­old-Cald­well, D. (2017).
„Ain’t I a woman?!“ – Par­tei­lich­keit auf dem Prüf­stand: Inter­sek­tio­na­le Per­spek­ti­ven auf Posi­tio­nen in der femi­nis­ti­schen Mädchen*arbeit.
Betrifft Mäd­chen, 30(3), 110–114.

Ave­mann, K., & Kager­bau­er, L. (2017).
Dicke Kör­per und Macht: Loo­kis­mus und Body­is­mus in der Sozia­len Arbeit.
In: L. Rose & F. Schorb (Hrsg.), Fat Stu­dies in Deutsch­land: Hohes Kör­per­ge­wicht zwi­schen Dis­kri­mi­nie­rung und Aner­ken­nung (S. 186–203). Beltz Juven­ta.

Ave­mann, K., & Kager­bau­er, L. (2019).
„Lose hate, not weight“: Loo­kis­mus und Body­is­mus in der Mädchen*arbeit.
Betrifft Mäd­chen, 32(2), 65–67.

Kager­bau­er, L. (2020).
How to que­er a Bil­dungs­haus: Gene­ra­tio­nen­wech­sel im Bil­dungs­haus in Zül­pich.
Betrifft Mäd­chen, 33(4), 171–176.

Kager­bau­er, L. (2021).
Mäd­chen*.
In: U. Dei­net, B. Stur­zen­he­cker, L. von Schwa­nen­flü­gel & M. Schwert­helm (Hrsg.), Hand­buch Offe­ne Kin­der- und Jugend­ar­beit (5. Aufl., S. 307–318). Sprin­ger VS.

Kager­bau­er, L., & Schrei­eck, R. (2021).
„Wir wol­len Respekt und haben kei­nen Bock mehr auf dum­me Anma­che und Ras­sis­mus. Wir wol­len ernst genom­men wer­den“: Zur Rele­vanz inter­sek­tio­na­ler Mädchen*arbeit im Kon­text der Coro­na-Pan­de­mie.
Betrifft Mäd­chen, 34(3), 126–131.

Kager­bau­er, L. (2022).
Mäd­chen* und Frau­en*.
In: van Rie­ßen, Anne/Bleck, Chris­ti­an (Hrsg.): Hand­lungs­fel­der und Adres­sie­run­gen der Sozia­len Arbeit. Stutt­gart: Kohl­ham­mer, S. 293–302.

Kager­bau­er, L. & Cars­tens, L. (2026).
Ver­floch­te­ne Kämp­fe: Trans­for­ma­ti­on, Gene­ra­tio­nen und Care in der queer_feministischen Bil­dungs­ar­beit am Bei­spiel von lila_bunt.
In: schreib­kol­lek­tiv wei­ter­ma­chen. Bili­tik und Pol­dung. Wie poli­ti­sches Han­deln bil­det. Müns­ter: Dampf­boot.

lila_bunt

Ein Raum wird nicht kleiner, nur weil wir ihn teilen.

Seit der Grün­dung von lila_bunt – Femi­nis­ti­sche Bil­dung, Pra­xis & Uto­pie e.V.  bin ich aktiv an der Gestal­tung und Wei­ter­ent­wick­lung die­ses beson­de­ren Ortes in Zül­pich betei­ligt. lila_bunt ist ein queer_feministisches Bil­dungs­haus, Com­mu­ni­ty- und Ver­net­zungs­ort, das 2019 aus dem ehe­ma­li­gen Frau­en­bil­dungs­haus her­vor­ge­gan­gen ist und seit­dem kol­lek­tiv und inter­sek­tio­nal wei­ter­ent­wi­ckelt wird.

lila_bunt rich­tet sich vor allem an FLINTA* und bie­tet Raum für femi­nis­ti­sche Bil­dungs­ar­beit, Semi­na­re, Bil­dungs­ur­lau­be, Fort­bil­dun­gen, Ver­net­zungs­tref­fen sowie poli­ti­sche und kul­tu­rel­le Ver­an­stal­tun­gen. Gleich­zei­tig ist lila_bunt ein Ort für  Begeg­nung, Erho­lung, Empower­ment, poli­ti­sche Selbst­or­ga­ni­sa­ti­on und Ver­bün­det-Sein.

Seit der Grün­dung habe ich ver­schie­de­ne Trans­for­ma­tio­nen und Über­gän­ge bei lila_bunt mit­ge­stal­tet. Betei­li­gung, Care, Gene­ra­tio­nen­dia­log und soli­da­ri­sche Bezie­hun­gen sind für mich dabei zen­tra­le Ele­men­te. lila_bunt ver­steht radi­ka­le Betei­li­gung und Herz­lich­keit als wesent­li­che Bestand­tei­le einer siche­ren und soli­da­ri­schen Pra­xis.

Ich bin Teil des geschäfts­füh­ren­den Kol­lek­tivs und ver­bin­de mei­ne ehren­amt­li­che Arbeit bei lila_bunt mit mei­ner frei­be­ruf­li­chen Bil­dungs- und Pro­zess­ar­beit. Neben der poli­ti­schen Lob­by-/Öf­fent­lich­keits­ar­beit, beglei­te ich die Ent­wick­lung der Orga­ni­sa­ti­on sowie die Gestal­tung macht­kri­ti­scher, nach­hal­ti­ger und bestär­ken­der Arbeits­ver­hält­nis­se sowie die inklu­si­ve Aus­ge­stal­tung und Awa­re­ness des Ortes.

Dar­über hin­aus set­ze ich vor Ort mit dem lila_raum ein Pro­jekt zur Betei­li­gung jun­ger FLINTA im Kreis Eus­kir­chen* um. Ziel ist es, jun­ge Men­schen in ihrer Selbst­wirk­sam­keit zu stär­ken, ihre Per­spek­ti­ven sicht­bar zu machen und ihnen Räu­me zu eröff­nen, in denen sie sich ver­net­zen, eige­ne Ideen ent­wi­ckeln und gesell­schaft­li­che Ver­än­de­rung aktiv mit­ge­stal­ten kön­nen.

Mei­ne Arbeit ver­bin­det damit Bil­dung, Betei­li­gung und Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lung mit der kon­kre­ten Gestal­tung von Räu­men und Bezie­hun­gen.

Ich arbeite projektbezogen, beratend und moderierend. Für Institutionen, Initiativen, Kommunen, Kulturprojekte und zivilgesellschaftliche Netzwerke.

Angebote

Themen

Projektentwicklung & Strategie

Ent­wick­lung femi­nis­ti­scher, kul­tu­rel­ler und gesell­schafts­po­li­ti­scher Pro­jek­te

Kon­zep­ti­on von inter­sek­tio­na­len und inklu­si­ven Kam­pa­gnen, Aus­stel­lun­gen und Ver­an­stal­tungs­for­ma­ten

Stra­te­gi­scher Netz­werk­auf­bau und Bünd­nis­ar­beit

Beglei­tung, Bera­tung und Gestal­tung von Trans­for­ma­ti­ons­pro­zes­sen femi­nis­ti­scher Ins­ti­tio­nen

Moderation & Impulse

Mode­ra­ti­on von Podi­ums­dis­kus­sio­nen, Kon­fe­ren­zen und Fach­ver­an­stal­tun­gen

Key­notes zu femi­nis­ti­scher Kul­tur­ar­beit, Mädchen*politik und gesell­schaft­li­cher Trans­for­ma­ti­on

Dia­lo­gi­sche und par­ti­zi­pa­ti­ve Ver­an­stal­tungs­for­ma­te

Beratung

Bera­tung von Insti­tu­tio­nen und Pro­jek­ten

Ent­wick­lung von Kon­zep­ten für Mädchen*arbeit, Empower­ment und Teil­ha­be

Inter­sek­tio­na­le Per­spek­ti­ven in Kultur‑, Bil­dungs- und Pro­jekt­ar­beit

Kuratorische Arbeit

Kon­zep­ti­on und kura­to­ri­sche Beglei­tung von Aus­stel­lun­gen

Ent­wick­lung kul­tu­rel­ler Ver­an­stal­tungs­for­ma­te

Publi­ka­tio­nen, Begleit­pro­gram­me und Ver­mitt­lungs­for­ma­te

Kommunikation & Kampagnen

Ent­wick­lung von Öffent­lich­keits­ar­beit und Kam­pa­gnen

Social-Media-Stra­te­gien für gesell­schafts­po­li­ti­sche The­men

Tex­te, Publi­ka­tio­nen und Ver­mitt­lungs­for­ma­te

Damit setze ich mich auseinander

Hete­ro­nor­ma­ti­vi­täts­kri­ti­sche, inter­sek­tio­na­le, kri­ti­sche, femi­nis­ti­sche und que­e­re Per­spek­ti­ven

Mädchen*politik: Ana­ly­se und Gestal­tung femi­nis­ti­scher Mäd­chen­ar­beit im Kon­text gesell­schaft­li­cher und poli­ti­scher Ver­än­de­run­gen

Neo­li­be­ra­le Trans­for­ma­ti­ons­pro­zes­se: Unter­su­chung der Aus­wir­kun­gen sozi­al­po­li­ti­scher Ent­wick­lun­gen aus femi­nis­ti­scher Per­spek­ti­ve

Fachliche Schwerpunkte

Fat Empower­ment, Akti­vis­mus & kör­per­be­zo­ge­ne Dis­kri­mi­nie­run­gen

Anti­dis­kri­mi­nie­rungs­sen­si­ble und inter­sek­tio­na­le Ansät­ze für femi­nis­ti­sche Pro­jek­te, Bil­dungs­ar­beit und Kul­tur­for­ma­te

Gene­ra­tio­nen­dia­lo­ge: För­de­rung von Aus­tausch und Ver­stän­di­gung zwi­schen ver­schie­de­nen Alters­grup­pen in femi­nis­ti­schen Kon­tex­ten

Ich bin 43 Jahre alt, queer und weiß positioniert. Ich reflektiere meine gesellschaftliche Positionierung und weiß zugleich um bodyistische und klassistische Erfahrungen, die meine Perspektive auf Machtverhältnisse, Teilhabe und Ausschlüsse prägen.